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   Shortcut: Alles zum "typischen" Ablauf eines Saunabesuches

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Vom Ausziehen bis zum Anziehen: Saunaablauf

 



Saunieren ist definitiv mehr als einfach nur in einer Holzbox sitzen und nichts zu tun außer zu schwitzen! Was für ein gesundes & vor allem erholsames Sauna-Baden wichtig ist und was Sie unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie hier!

Auf die Plätze, fertig, und los (geschwitzt)

Wie gehts los? Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte dabei unbedingt die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

Zumindest ein Raum innerhalb des Saunabades, die eigentliche Sauna oder Saunakabine, wird mit einem elektrischen bzw. Holzofen auf eine Temperatur von etwa 45 bis 120 Grad Celsius aufgeheizt Dabei liegt die "typische" Lufttemperatur in einer Saunakabine bei ca. 90°C.

Aufgusssauna, Biersauna & Co.

In der so genannten Aufguss-Sauna herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, die meist dadurch entsteht, dass man Wasser auf Steinen, die auf dem Ofen liegen, verdampfen lässt (der so genannte Aufguss); dem Wasser werden häufig ätherische Öle oder - vor allem im russischen Raum - Spirituosen wie Wodka oder Bier (erzeugt ein starkes Brotaroma) beigefügt.

Größere Saunaanstalten bieten neben der Aufguss-Sauna noch eine weitere so genannte Trockensauna mit höherer Temperatur, geringerer Luftfeuchtigkeit und ohne Aufguss.

Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine auf hölzernen Bänken, die sich in einer Höhe von ein bis eineinhalb Meter an den ebenfalls hölzernen Wänden befinden; dabei ist es üblich, um eine Verunreinigung der Saunakabine zu verhindern, ein großes, langes Handtuch unter den Körper zu legen, welches den Schweiß auffängt. Im Heimatland der Sauna Finnland werden dabei jedoch auch oft Leinentücher oder sogar gar keine Unterlagen verwendet.

Wie der Körper auf Hitze reagiert

Der menschliche Körper reagiert auf die andauernde Hitzeeinwirkung mit einer Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39°C (künstliches Fieber), die der Körper durch starkes Schwitzen zu kompensieren versucht; bei der Schweißbildung handelt es sich um eine Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung, die jedoch verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen hat (vgl. Medizinische Wirkungen). Bei der nach einem Saunaaufguss einsetzenden gesteigerten Feuchtigkeitsbildung auf der Hautoberfläche handelt es sich jedoch vor allem um kondensierte Luftfeuchtigkeit und weniger um eigenen Körperschweiß!

Nach der Sauna ist vor der Sauna

Gerade nach bzw. zwischen den Saunagängen ist es wichtig, viel Flüssigkeit (an mineralhaltige Getränke denken!) zu sich zu nehmen sowie dem Körper ausreichend Ruhe zu gönnen. Auch wenn sich die "Aktivität" in der Sauna "nur" aufs Sitzen & Schwitzen beschränkt, ist der Körper doch einer enormen Anstrengung aufgrund der hohen & vor allem ungewohnten Wärme ausgesetzt. Nicht selten kommt es ansonsten vor, dass der Kreislauf beim Saunieren nicht mitspielt.

 

 
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