Sie sind bereits erfahrener Sauna-Gänger? Dann können wir vom Sauna-Ratgeber mit folgenden Saunavarianten ja vielleicht ein paar Inspirationen für Ihren nächsten Saunabesuch geben.
Hamam - Die orientalische Variante des finnischen Schwitzens:
Hamam ist die orientalische Form des Dampfbades. Es herrscht eine mäßige Hitze, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Das klassische Hamam besteht aus einem Warmluftraum mit lediglich 40 Grad und ein bis zwei Heißlufträumen mit Temperaturen um die 50 Grad Celsius. Im Warmluftraum befindet sich ein nicht ganz heißer Steintisch, auf dem sich der Saunagänger niederlässt. Dort erhält man dann eine ordentliche Abreibung, in Form einer kräftigen Seifenmassage. Für die zarte Haut ist diese Variante nicht unbedingt geeignet. Kenner sprechen jedoch von einer wohltuenden Erfahrung.
Banja - Die russische Schwitzhütte:
Das Banja wird auch als russisches oder irisches Bad bezeichnet. Im Unterschied zum Hamam handelt es sich um eine Variante des Dampfbades, das mit Temperaturen zwischen 50 und 55°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit aufwartet. Häufige Wasseraufgüsse sorgen für eine starke Nebelentwicklung. Schläge mit Birkenzweigbündeln ("Wenik") regen die Durchblutung an, ähnlich der orientalischen Variante Hamam.
Die irische Variante zeichnet sich durch eine besondere Art der Frischluftzufuhr aus, durch die die Nebelentwicklung der feuchten Luft abgeschwächt wird. Am Ende heißt es Zähne zusammenbeißen: Zur Abrundung der Schwitzkur geht es dann ab in den Schnee oder in den nächsten eiskalten See.
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